Freitag, 24. Juni 2016

Parkuhr

Ja, es gibt sie noch die gute, alte Parkuhr. Die jüngeren Leser können ja mal googlen, was eine Parkuhr ist. Und wir wären nicht im Land der unbegrenzten Möglichkeiten (hüstel!), wenn man die ausschließlich mit Quartern befüllen müsste.


Mittwoch, 22. Juni 2016

die Post

Die Post heist hier USPS - United States Postal Service und deren Farbe ist blau. Da es hier ja alles als Drive-through gibt, gibt es natürlich auch Briefkästen am Strassenrand.




Die Postwagen selber sind diese netten kleinen Vans. Man beachte, dass das Rechtslenker sind, damit der /die Postbote/-in  nicht aussteigen muss, denn die Briefkästen befinden sich bei grösseren Anwesen immer am Strassenrand, bzw. es gibt einen Block von Briefkästen im Viertel.





Wenn die Post-Farbe hier blau ist, ist das hier dann ein Postauto??? Coool!



Freitag, 17. Juni 2016

Renault in USA

Ich hatte mir fest vorgenommen, den ersten Renault, den ich in USA finde, zu posten. Was für ein Eigentor.

Ganz sinnlos ist die Idee nicht, da Renault in den 80er Jahren eine Allianz mit AMC hatte (American Motors Co, damals Hersteller der Jeeps), einige Modelle hier in den USA bauen liess, und umgekehrt den Vertrieb der Jeep in Europa machte.

Es gab die bei uns als R9 und R11 bekannten Alliance und Encore, dabei den R9 / AMC Alliance sogar als Cabrio und später mit 2Liter Motoren (mit sagenhaften 95PS), die in Europa nie erhältlich waren. Ausserdem gab es vorher schon den R5 als LeCar hier.

Und beim Umherstreifen sehe ich dann wirklich einen Alliance:



Und das ist noch die bessere Seite. Eingezwängt zwischen anderem Rost, ist da nicht mehr wirklich viel Substanz zum Restaurieren. Buhuhuhu.

Aber ich sammle fleissig Bilder von den hiesigen Rostlauben, weil hier noch viel übleres rumfährt.

(Quelle: u.a. Wiki Renault und AMC)

Reduziert

Hier wird man mit Coupons und Rabattaktionen überschüttet. Aber, ob das hier so ein gutes Geschäft wäre?


Montag, 6. Juni 2016

Die Kleinen Unterschiede ...

Es gibt die feinen, kleinen Unterschiede.

Z.B. wirkt eine Türklinke zu Hause "am Anfang", also sofort, wenn man drauf drückt. Hier muss man die Klinke fast um 90 Grad drehen, bevor die Tür entriegelt wird.

Das Türschloss ist hier normalerweise über der Türklinke.

Dafür fällt die Wohnungstür hier gerne automatisch zu (hatten wir zumindest in Köln nicht).

Aber die Kühlschranktür bleibt per default offen und fällt nicht zu. Ist bestimmt, weil es ewig dauert die Riesendinger zu befüllen.

Noch eine Quizfrage: wessen Idee war es als optimale Temperatur für Tiefkühltruhen -18˚ Celsius zu nehmen? Bestimmt richtig geraten: die Amis waren's! Weil 0˚ Fahrenheit gerundet -18˚ Celsius sind und man sich das (also die Null) besser merken kann!!

Dienstag, 31. Mai 2016

Geschäfte

Diesen sagen wir mal komischen Geschäftsnamen will ich Euch nicht vorenthalten



(zur Erläuterung "slightly" heisst "etwas" - also Etwas Schwanger ... ?)

Bedienungsanleitung

... für Ampeln!?!?


Oder um es mit Jeremy Clarkson zu sagen: How hard can it be?

Mittwoch, 25. Mai 2016

Wahrzeichen

Der Kölner amfürsisch (zu Hochdeutsch: an und für sich) hat ja sein Wahrzeichen, woran er sieht, dat er widder ze Hus is. Egal aus welcher Richtung, irgendwann sieht man den Dom und fühlt sich gleich daheim. Für uns (Neu-) Ehrenfelder gibt es dazu auch noch den Colonius, den Fernsehturm, der unser Veedel markiert.

Und jetzt haben wir hier in the States also a landmark:

Den Wasserturm am Detroit Zoo. Erbaut 1928 und bis 1984 als Wasserturm in Betrieb; in 2010 aufwändig restauriert und mit dem Logo vom Zoo versehen. Einziger Haken: vom Norden kommend sehen wir den Turm nicht, aber hey 3 von 4 Himmelsrichtungen ist schon mal kein schlechter Anfang.

Und zum Zoo kommt noch der ein oder andere Bericht, dort wurde nämlich just dieses Jahr eines der grössten Pinguinarien eröffnet.

Ford

Gestern auf der Main Street im Städtchen entdeckt:

Montag, 23. Mai 2016

Das Kaffee Dilemma

Ein gutes Cafe hatten wir ja bereits entdeckt, d.h. die Grundversorgung war gesichert. Aber natürlich will ich auch zu Hause wieder einen anständigen Vollautomaten nutzen.

Ein gar nicht so einfaches Unterfangen, wie sich im nachhinein herausstellt.

Hier schon mal die Route, die wir gefahren sind - gut 100 Meilen!!



Am Anfang stand natürlich die Internet Recherche. Und die war schon mager. Aber zwei Ketten entdeckt, die was passendes im Programm haben: Best Buy (so eine Art Media Markt) und Bed, Bath and Breakfast (oder so ähnlich). Allerdings war ich auch hier schon ein wenig von den Preisen geschockt.

Also erst mal in der neuen Home Base (Atomic Coffee, S Main Street, Royal Oak) gestärkt und dann los. Den nächst besten Best Buy angesteuert. Aber die renovierten gerade ihre Küchenabteilung. Also nada, zero, null Kaffeemaschinen.

Dann zu Bed, Bath und Dings und IKEA. Aus den Navi-berechneten 30min wurde dann knapp eine Stunde Fahrtzeit, weil zwei der Interstates renoviert wurden und komplett gesperrt waren. Also in das Bed, Bath & Dings rein. Nina hatte erwähnt, dass die alles haben - aber irgendwie hatte ich mir das nicht plastisch vorgestellt. Boa, was für ein Laden - bis unter die Decke vollgestopft mit ... Zeug. Aber alles hatten die halt nicht: auch hier Fehlanzeige, keine Vollautomaten, oder Espresso Machines wonach man hier fragen sollte. Könnten zwar bestellt werden, aber hey, das war unsere Mission für heute!  Also noch schnell zu IKEA und danach in eine der grösseren Malls hier in der Gegend: die Twelve Oaks Mall.

Dort gab es schon mal zwei Küchenläden und in der Tat auch Vollautomaten, wie gewünscht. Aber uns haben in beiden Läden die Preise umgehauen. Wenn ich das richtig überschlage, dann reden wir hier über den fast drei-fachen Preis zu vergleichbaren Maschinen in D'land. (Die man dank der anderen Spannung hier aber nicht betreiben kann.)

Hmm, also nochmal das Internet befragt - da war wieder ein Best Buy "um die Ecke". Also auch da mal hin - und auch dieser renovierte gerade seine Küchenabteilung. Die Recherche einer Verkäuferin brachte zu Tage, dass keiner der Best Buys im Grossraum Detroit überhaupt so eine Maschine vorrätig hätte.

Letzter Strohhalm: die Somerset Collection - eine weitere grosse Mall, nur 30 Meilen / eine halbe Stunde entfernt. Dort gab es zwar die selben Küchenläden, wie in der ersten Mall, aber mit etwas anderem Sortiment. Und vor allem: mit einem Angebot! Yippie - endlich eine Maschine, die in's Budget passt. Nicht lange gefackelt, auch nicht mehr in den anderen Küchenladen, sofort eingelocht und ding-fest gemacht. Und weil die Maschine ein Ausstellungsstück war, gab es das Starter-Kit Kaffeebohnen (500g) dazu. (Und die Preise werden mich umbringen!)

Der Clou zum Schluss: weil wir jwd geparkt hatten, sollten wir erst mal den Wagen holen, und sie würden die Maschine dann raus bringen; wir sollten einfach anrufen, wenn wir vor dem Eingang stehen. Und so war es auch.


Eines muss man an dieser Stelle auch mal hervorheben: die Beratung in den Läden war immer super. Ausführlich, nicht aufdringlich, freundlich.

Und das ganze spielt an einem Sonntag, wohlgemerkt.


Umzug mit Hindernissen

Letzte Woche wurden also alle Kisten für Luft- und Seefracht gepackt und verladen, und wir hatten "nur noch" unser Gepäck am Start. Da wir ja zwei Handgepäckstücke und 2 Koffer a 32kg mitnehmen konnten -also jeder von uns- musste ein entsprechend grosser Mietwagen her.

Also irgendeinen Kombi gebucht und -die Strafe folgt auf den Fuss- einen Touran bekommen. Naja, alle Sitze hinten umgeklappt und das Zeug passte dann hinein. Kleine Anmerkung zum Grössenverhältnis: in Ninas US-Ford Edge passte das alles in den Kofferraum und es waren noch alle 5 Sitze nutzbar. Und der Edge ist hier kein grosses Auto ...

Check-in Frankfurt, sitzen in der Wartehalle zum Boarden, aber irgendwie passiert nix. Und irgendwann meldet sich mit einem leichten Darth Vader Hauch eine Stimme, dass es technische Probleme mit dme Flieger gibt. Ja danke, genau die Info, die ich vor einem Flug hören will.

Mit 45min Verspätung ging es dann doch los, und der Pilot meldet sich auch gleich, entschuldigt sich und meint, er würde was mehr Gas geben, um die Zeit rein zu holen. Now, that's the spirit. Challenge accepted. Hat nicht ganz geklappt, aber der Versuch zählt.

Leider gab es noch ein paar Probleme bei Immigration - davon später mehr, wenn das alles geklärt ist.

Dienstag, 17. Mai 2016

Einpacken!

Für uns wird es nun Ernst, und mit dem Blog geht es so langsam mal los. Phase 1 ist (fast) geschafft ... die Wohnung ist handlich in Kisten verpackt. Also teilweise. Und das Schlimme, man sieht kaum, dass soviel raus ist.


Freitag, 11. März 2016

Bye Bye Koeln, Part II

Da bin ich wieder. Und ein Blog. Und diesmal sagen wir für bestimmte Zeit Bye bye Cologne. Hello MoTown.

Watch this space, hier kommt demnächst Kurioses und Lustiges von über'm Teich. Und ich glaube, es wird mal mindestens so lustig, wie damals in Chongqing.

Stay tuned,
Cheers
Michael

Freitag, 29. Oktober 2010

08/15


Es gibt ihn wirklich, den 08/15-Flug. Aber ein Flug nach Hause kann nie 08/15 sein, oder?

Donnerstag, 10. Juni 2010

Feuertelegraph


Was bitte ist ein Feuer:Telegraph (oder Feuer=Telegraph)?

SABENA



Für diejenigen, die sich nicht mehr erinnern: SABENA = Such A Bloody Experience - Never Again. Ach ja, das Bild ist übrigens um 18:53 aufgenommen worden.

Mittwoch, 2. Juni 2010

Spassfaktor 2.5

Oder anders ausgedrückt: der Tankwart ist mein bester Freund ...

Mittwoch, 26. Mai 2010

schöner rücken

Nicht ganz in Köln, etwas weiter südlich ...

verstaubt


Bevor der Blog hier komplett zustaubt, mal wieder ein Lebenszeichen.

Freitag, 6. März 2009

Im Restaurant

Als Teil unserer Resozialisierung haben wir ein Wochenende in Shanghai verbracht - sozusagen der sanfte Übergang vom echten China in die westliche Welt. Da sind wir dann auch mal Essen gegangen (also westlich, mit Messer und Gabel und so!). Wir bekamen einen Platz, die Speisekarten und konnte gleich einen Aperitiv bestellen. Der kam auch prompt, aber dann verschwand der Kellner wieder.

Nach einer halben Minute wurden wir etwas unruhig und dachten, wir könnten nichts mehr bestellen. Aber weit gefehlt, wir hatten uns nur schon soweit an die chinesischen Tradition gewöhnt, dass der Kellner immer solange am Tisch stehen bleibt, bis man bestellt - egal wie lang und unübersichtlich die Speisekarte ist. Bzw wie lange wir brauchten, um die Übersetzungen zu finden.

Also, hommm, Ruhe bewahren und nicht unruhig werden. Wir schaffen das.