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Mittwoch, 28. September 2016

Lebensmittel

Uns war ja klar, dass die Amis ein gestörtes Verhältnis zu Essen haben. Und damit meine ich diesmal nicht das ganze Fast-Food und die unglaublichen Preise für "normale" Lebensmittel.

Also, es fängt damit an, dass man bei Turkey und Bacon Wert darauf legt, dass die Tiere vegetarisch gezüchtet wurden ...




... und einen Schritt weiter geht es dann mit dieser Alternative ...



... aber immerhin gibt es das ein oder andere, wo tatsächlich das Beworbene drin steckt.



Aber bloss keine echten Gewürze verwenden.




Samstag, 20. August 2016

Einkaufen

Ich hatte ja schon mal gezeigt, dass die Parkplätze zu Malls und Einkaufszentren "etwas" grösser sind. Und so auch die Supermärkte. Eine der hiesigen lokalen Ketten ist Meijer. Eigentlich wie Rewe in Köln, nur halt ... grösser.

Fängt damit an, dass am Eingang erst mal ein Starbucks ist, damit man dort Kraft tanken kann. Die Einkaufswagen haben dazu natürlich einen Cup-Holder.

Erst mal kommen wir in die internationale Sektion und siehe da: Deutsche Land! Kühne, Leibniz, Ritter Sport, Schogetten, ... lass ich mir ja alles gefallen. Aber Fiji Wasser?? Wer hat denn da in Erdkunde nicht aufgepasst?






Nebenan ist -unschwer zu erkennen- die Italien Abteilung, und da stehen in der Tat nur Pasta.

Dann interessiert uns natürlich brennend die Trinkabteilung. Und siehe da, viele bunte Tetra-verpackte Getränke. Aber was ist das? Wein!! Und nicht zu wenig, wie man sieht. Ja, die machen sogar Werbung damit, dass der Wein nicht in unnötigen, schweren und schwer-zu-recyclen Glasflaschen ist.


Und der Karton mit den "34 Glasses" bewirbt keine Rotweingläser sondern, die Menge. Hmm, 5l das wären bei uns doch nur 20 Viertel, oder?


Interessanter Fund am Rande, Prost!

Über die diversen Inhaltsstoffe werd ich mich nochmal separat auslassen, aber das hier könnte der Name der Woche sein, das liegt ja quasi auf der Hand



Convenience -also Bequemlichkeit- wird hier stark gefördert, also bekommt man seine Salatzutaten schon mal vorgeschnibselt.


Und die Kuchenfüllung gibt es auch komplett, nix mit Einkochen und Andicken oder so ...



Naja, wenn dann alles gekauft ist und man  -wie immer- an der falschen Kasse ansteht und sich wundert, warum das wieder so lange dauert, hier des Rätsels Lösung: immer und überall bekommt man Coupons, sei es auf einer Rechnung, in Wochenzeitschriften, Flugblättern. Die muss man natürlich dem Eingekauften zuordnen, und natürlich macht man das erst an der Kasse beim Bezahlen!

Freitag, 29. Juli 2016

Umweltgedanke

Neulich im Supermarkt wurde ich an der Kasse darauf aufmerksam gemacht, dass ich 10 Cent (Wow!) gutgeschrieben bekomme, weil ich ja meine eigene Einkaufstasche dabei habe. Huch, setzt sich hier der Umweltgedanke doch langsam durch? Es gibt ja sogar Pfandflaschen hier - und mit hier meine ich Michigan, das gibt es nämlich nur in ein paar Staaten. Allerdings auch nur 10 Cent pro Flasche.

Naja, der Gedanke hält aber auch nur genau solange vor, bis man wieder draussen auf dem Parkplatz zwischen den ganzen SUFFs steht, von denen bei gefühlt der Hälfte der Motor läuft, damit die Klimaanlage den Innenraum schön kühl halten kann. Und im Winter dreht sich das Spiel, da wird dann schön geheizt.

Freitag, 17. Juni 2016

Reduziert

Hier wird man mit Coupons und Rabattaktionen überschüttet. Aber, ob das hier so ein gutes Geschäft wäre?


Montag, 23. Mai 2016

Das Kaffee Dilemma

Ein gutes Cafe hatten wir ja bereits entdeckt, d.h. die Grundversorgung war gesichert. Aber natürlich will ich auch zu Hause wieder einen anständigen Vollautomaten nutzen.

Ein gar nicht so einfaches Unterfangen, wie sich im nachhinein herausstellt.

Hier schon mal die Route, die wir gefahren sind - gut 100 Meilen!!



Am Anfang stand natürlich die Internet Recherche. Und die war schon mager. Aber zwei Ketten entdeckt, die was passendes im Programm haben: Best Buy (so eine Art Media Markt) und Bed, Bath and Breakfast (oder so ähnlich). Allerdings war ich auch hier schon ein wenig von den Preisen geschockt.

Also erst mal in der neuen Home Base (Atomic Coffee, S Main Street, Royal Oak) gestärkt und dann los. Den nächst besten Best Buy angesteuert. Aber die renovierten gerade ihre Küchenabteilung. Also nada, zero, null Kaffeemaschinen.

Dann zu Bed, Bath und Dings und IKEA. Aus den Navi-berechneten 30min wurde dann knapp eine Stunde Fahrtzeit, weil zwei der Interstates renoviert wurden und komplett gesperrt waren. Also in das Bed, Bath & Dings rein. Nina hatte erwähnt, dass die alles haben - aber irgendwie hatte ich mir das nicht plastisch vorgestellt. Boa, was für ein Laden - bis unter die Decke vollgestopft mit ... Zeug. Aber alles hatten die halt nicht: auch hier Fehlanzeige, keine Vollautomaten, oder Espresso Machines wonach man hier fragen sollte. Könnten zwar bestellt werden, aber hey, das war unsere Mission für heute!  Also noch schnell zu IKEA und danach in eine der grösseren Malls hier in der Gegend: die Twelve Oaks Mall.

Dort gab es schon mal zwei Küchenläden und in der Tat auch Vollautomaten, wie gewünscht. Aber uns haben in beiden Läden die Preise umgehauen. Wenn ich das richtig überschlage, dann reden wir hier über den fast drei-fachen Preis zu vergleichbaren Maschinen in D'land. (Die man dank der anderen Spannung hier aber nicht betreiben kann.)

Hmm, also nochmal das Internet befragt - da war wieder ein Best Buy "um die Ecke". Also auch da mal hin - und auch dieser renovierte gerade seine Küchenabteilung. Die Recherche einer Verkäuferin brachte zu Tage, dass keiner der Best Buys im Grossraum Detroit überhaupt so eine Maschine vorrätig hätte.

Letzter Strohhalm: die Somerset Collection - eine weitere grosse Mall, nur 30 Meilen / eine halbe Stunde entfernt. Dort gab es zwar die selben Küchenläden, wie in der ersten Mall, aber mit etwas anderem Sortiment. Und vor allem: mit einem Angebot! Yippie - endlich eine Maschine, die in's Budget passt. Nicht lange gefackelt, auch nicht mehr in den anderen Küchenladen, sofort eingelocht und ding-fest gemacht. Und weil die Maschine ein Ausstellungsstück war, gab es das Starter-Kit Kaffeebohnen (500g) dazu. (Und die Preise werden mich umbringen!)

Der Clou zum Schluss: weil wir jwd geparkt hatten, sollten wir erst mal den Wagen holen, und sie würden die Maschine dann raus bringen; wir sollten einfach anrufen, wenn wir vor dem Eingang stehen. Und so war es auch.


Eines muss man an dieser Stelle auch mal hervorheben: die Beratung in den Läden war immer super. Ausführlich, nicht aufdringlich, freundlich.

Und das ganze spielt an einem Sonntag, wohlgemerkt.